Ankerpunkt für die

ganze Region

In Aurichs Norden entsteht für rund 27 Millionen Euro ein Projekt, das nicht nur im Bereich Bildung, sondern auch im Tourismus für Furore sorgen dürfte.

Von unserem Redakteur

UDO HIPPEN

Aurich. „Wir wollen unsere Region zukunftsmäßig ausrichten.” Mit diesen Worten wandte sich Bürgermeister Heinz-Werner Windhorst Anfang 2013 im Rahmen des offiziellen Spatenstichs des Energie-, Bildungs- und Erlebniszentrums (EEZ) an die anwesenden Gäste. Ziemlich genau ein Jahr später sind die gigantischen Ausmaße des Projektes zu erkennen, darüber hinaus ist zu erahnen, welche Signalwirkung der futuristische Neubau (6800 Quadratmeter) in Aurichs Norden nicht nur aufgrund der silbrig glänzenden Fassade für die gesamte Region haben wird .

Fast 27 Millionen Euro wird auf dem riesigen Areal an der Dornumer Straße/Ecke Osterbuschweg investiert, um das Konzept des Architekten Lothar Tabery aus Bremervörde umzusetzen und einen Ort zu schaffen, der sich dem Thema Energie pädagogisch sinnvoll auf der einen Seite und spannend interessant auf der anderen Seite nähern will. So richtet sich das EEZ mit seinen Inhalten nicht nur an den Tourismus, sondern soll in hohem Maße als außerschulischer Lernort glänzen. So werden für die Gymnasien der Stadt Labore für Physik, Chemie und Biologie eingerichtet. Es entstehen Ausbildungs- und Seminarräume, das Zentrum Natur und Technik wird sich dort einrichten und sich mit naturwissenschaftlichen Experimenten an die jüngere Zielgruppe wenden. Darüber hinaus sollen die späteren Besucher in einem so genannten „Experimentarium” das Thema Energie mit allen Sinnen erleben .

Der in direkter Nachbarschaft beheimatete Windenergieanlagenhersteller ENERCON wird ebenfalls einen großen Teil des EEZ belegen, um dort seine verschiedenen Ausbildungswerkstätten unterzubringen. Außerdem wird das Studienseminar Aurich in das EEZ einziehen und mit dem Zentrum für nachhaltige Ernährung wird die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung aus Hannover vertreten sein. Eingebunden in das Projekt und vor Ort sind zudem das Regional-Pädagogische Zentrum (RPZ) Aurich, das Climate Center North des Landkreises Aurich und der Verkehrsverein Aurich.

Geht es nach den konzeptionellen Planungen, soll das EEZ jährlich mindestens 110 000 Besucher anziehen. Darauf ausgerichtet ist ein gastronomischer Bereich mit Außenterrasse sowie ein Shop für touristische Angebote .

Was den Baufortschritt betrifft, zeigte sich Aurichs Erster Stadtrat Hardwig Kuiper im Rahmen eines Baustellenrundgangs mit dem Sonntagsblatt sehr zufrieden. „Der Bauzeitenplan steht”, erklärte er und ergänzte, dass dies auch für die Finanzierung gelte. „Dort liegt alles im Plan”, betonte Kuiper. Ein möglicher Eröffnungstermin soll für Mitte kommenden Jahres anvisiert werden .

Aurich vom Sonntag, 9. Februar 2014, Seite 12 (21 Views)

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