Mit viel Know-how die Zukunft bauen

Spezialisten für Betonerzeugnisse werden gebraucht.

Niesgrau. Beton ist einer der vielseitigsten Baustoffe überhaupt. Fast überall, wo heute gebaut wird, ist Beton dabei. Ob für Straßen, Kanäle oder Häuser - der bewährte Baustoff wird weltweit eingesetzt.

Viele Bauteile werden heute in Werkhallen vorgefertigt und bei Bedarf auf die Baustellen geliefert. Das spart Zeit und macht die Produktion wetterunabhängig. Hergestellt werden Pflastersteine, Gehwegplatten, komplette Hauswände, Rohre und vieles mehr vom Verfahrensmechaniker in der Fachrichtung vorgefertigte Betonerzeugnisse.

Die Spezialisten kümmern sich im Werk nicht nur um die Qualitätssicherung der Bauteile, denn auch das Überwachen und Steuern des Mischvorgangs für die Betonherstellung gehört dazu - ein spannender Beruf mit hoher Verantwortung, schließlich sollen die fertigen Betonteile sehr lange ihre Funktionen erfüllen.

Wer sich zum Verfahrensmechaniker ausbilden lassen möchte, sollte im Idealfall einen mittleren Bildungsabschluss haben und während der Schulzeit gut in Mathematik und Chemie gewesen sein. Da es nicht auf Kraft ankommt, sondern vor allem Sorgfalt und Genauigkeit gefragt sind, entscheiden sich auch immer mehr Mädchen für diesen Beruf.

Die Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten sind glänzend, denn bundesweit gibt es mehr als 1700 Produktionsstätten der Betonfertigteilbranche - und ausgebildete Verfahrensmechaniker für vorgefertigte Betonerzeugnisse sind gesuchte Spezialisten.

M Weitere Informationen unter www.beton.org>

Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Transportbeton

Um aus dem Material Häuser und andere Bauwerke entstehen zu lassen, werden Spezialisten benötigt: Verfahrensmechaniker für Transportbeton. Denn der Baustoff kann nur dann sicher seine Funktionen erfüllen, wenn die verschiedenen Betonmischungen richtig produziert und geliefert werden. Hier kommt es auf Know-how und Erfahrung an. In Kombination mit diversen Maßnahmen zur Qualitätssicherung entstehen Bauwerke, die viele Jahrhunderte überdauern können.

Bundesweit bieten knapp 1800 Transportbetonwerke entsprechende Ausbildungsplätze. Teamfähige Schulabgänger mit räumlichem Verständnis und handwerklichem Geschick finden hier eine berufliche Perspektive.

Die Ausbildung dauert drei Jahre und die Zukunftschancen sind gut, denn qualifizierte Nachwuchskräfte werden in der Transportbetonindustrie sehr gesucht. Und wer danach auf der Karriereleiter weiter nach oben möchte, kann seit 2018 mit dem Industriemeister „Aufbereitungs- und Verfahrenstechnik IHK (m/w)“ sogar eine anschließende Meisterausbildung machen .

Für den Beruf interessieren sich auch Mädchen. Denn die Arbeit hat sich durch die technologischen Entwicklungen der letzten Jahre deutlich verändert. Digitaltechnik und leistungsstarke Maschinen haben Muskelkraft ersetzt. Heute ist umfangreiches Fachwissen gefragt, das stets auf dem aktuellen Stand gehalten werden muss. Allein deswegen bleibt der Job auch nach Abschluss der Ausbildung spannend.

M Weitere Informationen unter transportbeton.org. txn

Aurich vom Samstag, 9. Februar 2019, Seite 18 (3 Views)

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